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   Autor  Thema: A Plague Tale: Innocence  (Gelesen 147 mal)
WHOLE
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A Plague Tale: Innocence  
« von: 30.05. um 23:37 »
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Finsteres Mittelalter?
 

 
Finsteres Mittelalter.
 
Ist soweit ziemlich gut, eher schaurig als gruselig, dafür ist diese Atmo aber echt gelungen. Story & Charaktere auch, macht auch Spaß.
 
So prinzipiell mag man natürlich erstmal abgeschreckt werden, wenn ein Spiel schon fröhlich als Escort-Mission: The Game, um die Ecke kommt, aber da kann Entwarnung gegeben werden. Hugo (und sonstige Begleiter) stehen nicht im Weg, verstecken sich ausreichend und machen halt keinen Ärger. Selbst diese Einschränkung, dass Hugo nicht zu lange alleine gelassen werden darf, macht kaum was aus. Man muss ihn kaum alleine lassen, dann ist das Zeitfenster, ehe er nervös wird, recht großzügig, und selbst dann hat man nochmal eine Schonfrist, ehe er zu plärren anfängt ... was wiederum nur problematisch wird, wenn Gegner in der Nähe sind.
 
Was mir eher nicht so gefällt, das ist die häufige Gamehaftigkeit.  
 
Warum kann olle Amicia da nicht mit der Fackel hochklettern? Weil der Spieledesigner halt nicht wollte, dass man oben eine Fackel hat.
 
Weshalb nimmt sie nicht einfach das Bündel Stöcke mit anstatt nur einen, der dann abbrennt? Weil der Spieledesigner halt wollte, dass man auf dem Stück Weg nur begrenzt Zeit hat.
 
Warum kann sie da nicht hoch/durch/rein, wieso dies, wieso das?
 
Highlight sollen natürlich eben auch die Rattenmassen sein und ja, sind schon viele. Gut auch, dass sie akzentuiert eingesetzt werden und nicht das ganze Spiel von vorne bis hinten ein einziges Rattenmeer ist. Trotzdem könnten sie ruhig etwas bedrohlicher dargestellt sein, also als richtiger Antagonist, nicht so sehr als reine Umgebungsgefahr. Auch die sich dadurch ergebenden Rätsel waren soweit nicht wirklich knackig, ist immer ziemlich offensichtlich, was man machen muss. (Denke, bin etwa bei der Hälfte.)
 
Ansonsten halt sehr schön und eben auch kein 0815-Setting.

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Re: A Plague Tale: Innocence  
« Antwort #1 von: 31.05. um 05:56 »
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Am auffälligsten ist "Der Gamedesigner wollte nicht, dass hier Ratten hin können" Wink . Teilweise sind da Löcher groß wie Scheunentore, ohne Licht - trotzdem bleiben sie davor stehen. Ist auf jeden Fall ein nettes Spiel, auch wenn ich es nicht selbst zocke. Mal was Anderes. Ich hätte es jetzt gar nicht als Horror eingestuft, aber wenn man drüber nachdenkt isses eigentlich klar Horror. Da sieht man mal, wie abgef...härtet man mittlerweile ist. Gibt auch viele Rätselpassagen, die Rätsel sind teilweise auch nicht schlecht designed.

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Re: A Plague Tale: Innocence  
« Antwort #2 von: 02.06. um 10:24 »
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Am auffälligsten ist es später, wenn man mit anderen Begleitern unterwegs ist; warum können die die Fackel nicht kurz halten? Genauso wie es teilweise unsinnig ist, wie die Lichtquellen angebracht sind, um die Ratten zu vertreiben, so offensichtlich arrangiert, dass sich für den Spieler ein Puzzle ergibt, nicht, wie die Leute das tatsächlich und praktisch in der Situation machen würden.
 
(Speziell die komische Maschinerie da im Schlosshof. Roll Eyes Klar, wir bauen ein riesiges, komplexes und extrem wartungsbedürftiges Hebel- und Uhrwerk, um Feuerschalen von einem Ende der Gänge zum anderen zu schieben, anstatt einfach je eine an jedes Ende zu stellen, wo wir dann an die Hebel ja auch noch ran kommen müssen, wenn Ratten da sind.)
 
Bin jetzt bei einem Bosskampf, sage ich mal aus Spoilergründen nichts zu, aber hat mich gestern dann genervt und ich hab' ausgemacht. Vielleicht sogar der Endboss? Mal sehen.
 
Der ganz große Wurf ist das Spiel leider nicht, als der es teilweise gehandelt wird; dazu gibt es zu viele kleine Makel, auch in der Erzählung, aber trotzdem gefällt es mir echt gut.

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Re: A Plague Tale: Innocence  
« Antwort #3 von: 02.06. um 10:42 »
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Aber hätten sie es realistisch und logisch gemacht, könnte das Spiel so nicht existieren. Da muss man dann halt Abstriche machen. Es ist ja auch nicht sehr realistisch, dass Ratten einen Menschen innerhalb von Sekunden bis auf die Knochen abnagen :ugly: . Da ich nicht spoilern will, frag ich mal nicht weiter nach dem Bosskampf, den du meinst.
 
Manchmal hat man jedenfalls den Eindruck, als wäre das Spiel eine Art Tech-Demo. "Seht her, wie viele Ratten wir animieren können!".

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Re: A Plague Tale: Innocence  
« Antwort #4 von: 02.06. um 12:40 »
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100%ig Realismus verlange ich ja auch nicht, es muss halt innerhalb der Spielwelt glaubwürdig sein. Und gab es mir hier doch paar Stirnrunzelmomente zu viele.
 
Der Endboss war es nicht, bei dem bin ich jetzt ... sag mal so, extrem geile Inszenierung, extrem nerviger Kampf. Eigentlich wird es immer nervig, sobald offene Konfrontation angesagt ist.

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Re: A Plague Tale: Innocence  
« Antwort #5 von: 02.07. um 21:40 »
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Soeben Platin abgestaubt. :party:
 
Hatte 'ne tolle Zeit, auch mit Macken. Einzige, was man sich hätte sparen können, ist das Crafting und Upgrade Zeug. Roll Eyes Ich meine, stört jetzt auch nicht direkt, aber es ist so offensichtlich nur drin, damit man noch paar Bulletpoints beim Pitch vorzuweisen hatte. "It's a videogame, it needs videogame thingies!!11elf"
 
Crafting: das Spiel ist bis auf paar Nebennischen zum entdecken (noch mehr Craftingmaterial :ugly: ) komplett linear und es liegt in jeder Situation Zeug herum, das man zum Weiterkommen braucht, sonst müsste man ja von vorne anfangen. Wozu also überhaupt Ressourcen sammeln und managen?
 
Upgrades: Die meisten sind überflüssig bzw. wird man von den Verbesserungen nicht viel merken bzw. schaltet man sie so spät frei, das man sie gar nicht mehr braucht. Warum auch? Man muss schließlich theoretisch überall auch ohne durch können. Z.B. das Zeug, das die Ratten ablenkt, die Dauer der Wirkung kann man verlängern. Aber die Stellen, wo man die Ratten damit ablenkt, sind ja so designt, dass man auch mit der normalen Dauer an den Ratten vorbeikommt. Was soll man mit der Verlängerung? Doof rumstehen, bis es vorbei ist?
 
 
 Am schärfsten sind ja "Amicia braucht zum Upgraden keine Werkbank mehr" und "keine Werkzeuge mehr".
 
a) Das nötige Material dafür hat man erst so spät, dass man schon alle Upgrades, die man möchte, haben könnte, wenn man nicht auf diese beiden hin spart.
 
b) Die beiden sind so teuer, dass man dann für andere Upgrades lange nichts mehr hat, wenn überhaupt. D.h. man darf dann jederzeit upgraden, hat aber kein Material mehr, weil man die Fähigkeit, jederzeit upgraden zu dürfen, davon gekauft hat.
 
c) Man findet immer mehr Werkzeuge, als man Material für Upgrades hat. Wenn man sie nicht absichtlich liegen lässt, kommt man nie in die Situation, dass man upgraden könnte, aber kein Werkzeug hat.
 
d) Es stehen regelmäßig Werkbänke herum und es gibt keinen Grund, abseits davon Upgrades anzufertigen. Weil die halt eh kaum was bringen und man überall auch ohne weiter kommen muss. (Und man muss ja eh warten, bis man das nötige Zeug gesammelt hat.) Die Situation, dass man denkt: „Mist, jetzt würde mir dieses oder jenes Upgrade helfen, aber es ist keine Werkbank in der Nähe”, existiert in diesem Spiel faktisch nicht.
 
Lange Rede, kurzer Sinn: nur um seiner selbst Willen drin. Hätte man entschlacken und die Energie z.B. in komplexere Puzzle stecken können.
 
Trotzdem, die Mischung aus Stealth, Kampf, Erkundung und Rätseln geht meist gut auf und mir lagen die Charaktere alle am Herzen. Persönlich hätte ich den etwas übertriebenen "übersinnlichen" Aspekt der Story weggelassen, wenn man es so nennen mag, aber war schon okay.
 
Sehr schön war der Codex; alle Collectibles sind mit einem kleinen Eintrag versehen und passten gut in die Spielwelt, über die man so das eine oder andere erfährt.

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