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   Nach dem Durchspielen: Euer Fazit
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   Autor  Thema: Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  (Gelesen 11890 mal)
Darla
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Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  
« von: 14.03.12 um 12:48 »
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Da es in USA bereits erschienen ist und wir womöglich jemanden hier haben könnten der dort wohnt und es schon spielt mach ich mal die "üblichen verdächtigen" Threads wieder auf.
 
Lesen der weiteren Posts auf eigene Gefahr!!! Wink Diskussionen bitte auf ein Minimum beschränken.

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Re: Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  
« Antwort #1 von: 17.03.12 um 17:15 »
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Mein kurzes Fazit:
 
Atmosphäre: Empfand ich als sehr gut.
 
Grafik: Die Grafik ist ganz ok, aber das Tearing und die vielen FPS Einbrüche störten teilweise enorm. Am Anfang hab ich noch drüber hinwegsehen können... irgendwann nicht mehr.
 
Sound: Der Sound ist super gelungen. Ob musikalisch oder einfach nur Soundeffekte, es passt gut ins Spiel und hat viel zur Atmosphäre beigetragen.
 
Steuerung/Gameplay: Sehr gute Steuerung
 
Story: Top!
 
Gegen Ende wurde es mir ein wenig zu nervig und hat mir dann gar nicht mehr so gut gefallen. Aber der Rest des Spiels ist klasse, darum seh ich darüber hinweg.
Ob es besser ist als Teil 1-3... jein... ein halbes Jahr mehr Entwicklungszeit hätte dem Spiel sicher gut getan. Aber naja, es war zumindest besser als Homecoming und mehr wollte ich nicht. Es hat Spaß gemacht, es hat mich an den Bildschirm gefesselt und mich mal wieder schön in die Welt von Silent Hill eintauchen lassen.
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Re: Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  
« Antwort #2 von: 18.03.12 um 01:21 »
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Bis auf die kleinen technischen Macken, Klingts soweit ganz gut! Freue mich drauf!

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Silent Hill.
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Re: Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  
« Antwort #3 von: 18.03.12 um 23:28 »
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Ich habe das kommen sehen. Vielen Dank für dein ausführliches Review Hole. Das mit den Monstern (und damit verbundenen Kämpfen) find ich eigentlich echt noch am schlimmsten. Bei Homecoming fand ich die Kämpfe eigentlich super.
Auch dass in Downpour mehr Wert auf Quantität (Stadtgröße und Begehbarkeit) als auf Qualität (Tiefe in Charakteren, Story und Liebe zum Detail in der Umgebung im Sinne von "markanten Punkten") gelegt wird, hatte ich bereits befürchtet.
 
Sehr traurig.
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Re: Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  
« Antwort #4 von: 18.03.12 um 23:01 »
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Zunächst nochmal ein Wort zur Technik: Vatra, schämt Euch. Permanent niedrige FPS, Screentearing, Frameskipping, Hickups, Freezes und was es sonst noch so alles an englischen Fachausdrücken gibt – die ganze Palette ist vertreten und es nervt, nervt, nervt. Und es gibt in dem Spiel eigentlich nichts, was die PS3 an den Rand der Leistungsfähigkeit drängen dürfte.
 
So. Zum Spiel an sich.
 
Grafik: Naja, sieht ganz nett aus, hat aber schon deutlich besseres gegeben. Muss man einfach mal zugeben, die Grafik ist nicht gerade stark. Vom Design her hingegen ist das Spiel an sich ganz hübsch, sowohl in der Nebelwelt als auch in der „Otherworld“.
 
Klang: Der OST an sich ist recht gelungen, leider wird er, je weiter man im Spiel vorwärts kommt, immer spärlicher eingesetzt, so dass man zum Ende hin fast nur noch Hintergrundgeräusche hat. Die sind zwar auch ganz okay, bieten aber nicht wirklich viel interessantes. In einigen Abschnitten beschränken sie sich sogar einfach nur auf Gewisper, Kichern oder Weinen – Kindergartengrusel, meiner Meinung nach.
 
Steuerung: Nicht gelungen. Die Kamera ist viel zu oft überfordert, insbesondere in engen Räumen ist sie fast schon eine kleine Katastrophe. Beim reinen Rumlatschen kann steuerungstechnisch zwar nicht viel schief gehen, aber wirklich flüssig fühlt sich selbst das nicht an. Im Kampf reagiert die Blockentaste leider nicht immer und die Fixierung auf einen Gegner löst sich ab und zu, obwohl man die Taste gedrückt hält – blöd bei den schnelleren Gegnern.
 
Kampf: Würg. Ständig kriegt man eine gepellt, das Timing ist für meinen Geschmack viel zu schwierig. Die Gegner sind auch allesamt schnell über sehr schnell bis ätzend schnell, dazu gibt es Angriffe, die man nicht Blocken kann. Im Kampf gegen mehrere Gegner ist Murphy natürlich ziemlich arm dran, was theoretisch gut klingt, weil angeblich so viel Wert auf Flucht gelegt wird, aber praktisch ist man in den Situationen, in denen man am besten fliehen müsste, eigentlich fast immer gezwungen zu kämpfen. Selbst wenn man die Gegner zum Weiterkommen nicht besiegen müsste, greifen sie einen ja weiter an, wodurch man dann auch wieder Ressourcen verliert, es sei denn, man weiß schon hundertpro, wo's lang geht und muss nichts tun, was länger dauert. (Zum Beispiel wird man auch weiter angegriffen, während man Türcodes eingibt.) Ich habe auf Normal gespielt und war eigentlich fast immer ohne Heilitems. Speziell im letzten Drittel haben die Gegner nur noch genervt, was der Gruselstimmung leider ziemlich abträglich war. Mal von der Schwierigkeit abgesehen fand ich die Kämpfe aber auch so irgendwie krampfig.
 
Monster: Scheiße! So weh es mir tut, aber das Monsterdesign ist grottig. Die beiden einzigen Gegner, die ich im Vorfeld interessant fand, sind im Spiel selber langweilig

Screamer
bzw. unsagbar nervig.

Doll.
Der Rest ist im Spiel genauso schlecht, uninteressant und vor allem ungruselig wie schon auf den Bildern. Davon mal abgesehen gibt’s ja auch nicht gerade viele Monstertypen und die sind sich dann auch noch so ähnlich … vom Äußeren mal abgesehen ist auch das Verhalten recht öde. Kommen halt angeflitzt und kloppen auf einen ein wie bekloppt, von Grusel keine Spur. Einzig die

Weeping Bats
haben ein interessantes Kampfschema, dafür sind die aber ansonsten langweilig.
 
Bosse:

Wow, ganze zwei! Na gut, muss es ja auch nicht immer geben. Der erste Boss, Bogeyman (wie einfallsreich) ist so öde, dass die Gefahr, getroffen zu werden, eigentlich nur besteht, weil man einschlafen könnte, zumal der Typ auch noch so uninspiriert aussieht. Der zweite ist der Endboss. Eigentlich im Design und der Bedeutung sehr gut, aber der „Kampf“ selber … Naja. Muss man halt wieder von Standardgegnern umschwärmt werden – für mich immer das sicherste Anzeichen, dass ein Bosskampf Müll ist und den Machern wieder nichts besseres eingefallen ist.

 
Waffen: Leider fand ich das mit den zerbrechenden Waffen nervig. Ansonsten gibt’s nicht viel dazu zu sagen, außer, dass es auch etwas nervig war, an manchen Stellen erstmal die entsprechende Waffe zu finden, um einen Durchgang o.ä. öffnen zu können, insbesondere, wenn überhaupt nicht ersichtlich war, warum es nicht mit der ging, die man schon hatte.
 
Rätsel: Habe auf Schwer gespielt und fand sie allesamt sehr gut. Schön knackig, teilweise. Eines habe ich nur zufällig gelöst, ich habe keine Ahnung, wie es funktionierte –

das beim Zug in der Mine mit A B C D E.
Vielleicht kann mir das ja mal jemand erklären. Grin
 
Sidequests: Die paar, die ich gefunden und auch gelöst habe, waren eigentlich ganz gut, aber offen gestanden hatte ich leider überhaupt keine Lust mehr, mich darum zu kümmern. So interssant ist die Stadt leider nicht umgesetzt, dass ich da stundenlang planlos herumlatschen will, schon gar nicht mit respawnenden Gegnern, dafür ohne respawnende Verbandskästen. Die groß angekündigten Abkürzungen unter Tage? Also jedesmal, wenn ich in einen der Tunnel gegangen bin, waren alle anderen Ausgänge versperrt, so dass ich  wieder dahin zurück joggen durfte, wo ich hergekommen war. Zudem werden auf der Karte auch nur kleine, blaue Fragezeichen gesetzt, wo man was gefunden hat, nicht mal, welche Quest dazu gehört, und die werden auch nicht gelöscht, wenn man die Quest abgeschlossen hat, so dass man sich entweder alles merkt, separat notiert oder halt immer wieder alles absucht. Also mir war das alles zu umständlich.
 
Otherworld: Anfangs noch ganz spannend, gingen mir die Verfolgungsjagden bald eher auf die Nerven, speziell die, bei denen man im Kreis rennen musste, bis man endlich die richtige Abzweigung genommen hat. Dazu Geschicklichkeitstests und tödliche Fallen – nicht unbedingt, was ich mit SH verbinde, aber geschenkt. Vom Design her ist die Otherworld ganz gut geworden, wenn auch teilweise etwas beliebig und oft gab es nur Weglaufen oder Achterbahnstyle. Zum Schluss wird sie dann nochmal richtig interessant.
 
Grusel: Das ist etwas zweischneidig. Also es gibt schon unheimliche Abschitte, aber leider nur sehr, sehr wenig Grusel, wie ich ihn mit SH in Verbindung bringe, nichts, was einem das Hirn umkrempelt. Zudem schleicht es sich etwa nach dem ersten Drittel ein, dass man eher um die Waffe und die Verbandskästen bangt als um Murphy, erst recht nicht um einen selbst. Warum schnallen die Entwickler nicht, dass ein Spiel nicht dadurch gruselig wird, dass die Gegner stark sind? Leider begehen sie den großen Fehler, einen im letzten Abschnitt mit starken Gegnern nahezu zu überrennen und man kann kaum Fliehen – die Stimmung geht komplett flöten, obwohl die Anlage ansonsten ganz gut gemacht ist. Wen die Gegner bis dahin nicht genervt haben, spätestens dann ist es soweit. Roll Eyes Also insgesamt: starker Anfang, danach geht’s größtenteils bergab, bleibt aber zumindest oft spannend.
 
Story: Gut. Zwar leider sehr vorhersehbar, das meiste ist schon klar, noch bevor man in der Stadt angekommen ist - subtil ist was anderes. Insbesondere den Spruch von dem

Selbstmörder … „wie es ist, in jemandes anderen Lüge zu leben“ o.ä. hätten die sich echt sparen müssen, dadurch war gleich klar, was zwischen Murphy und Cunningham los ist.
Auch später werden die meisten „Wendungen“ schon recht früh verraten, wenn es dann soweit ist, hat man es sich eh schon gedacht. Aber trotzdem gut. Es muss ja auch gar nicht immer so undurchschaubar sein. Was leider für mich gefehlt hat, war die emotionale Bindung an die Charaktere. Was mit Pendleton und auch mit Cunningham passiert ist, ist schon schlimm und so, gedanklich kann man das nachvollziehen, aber ich habe nie wirklich mitgefühlt, ihr Leid bleibt zu oberflächlich. Als ob man davon nur was in der Zeitung liest. Den starken Fokus auf Rückblenden finde ich persönlich recht unglücklich, ist in Spielen eine eher plumpe Art, eine Geschichte zu erzählen. Zudem bleiben so auch kaum Fragen offen und man muss sich nichts „erarbeiten“. Schade!
 
Thematik: Meiner Meinung nach fehlte dem Spielso ein bisschen eine Richtung und Thematik. Die Story plätschert (hehe) etwas ziellos vor sich hin und nimmt erst zum Ende hin an Fahrt auf. Die ganze „Downpour“ - also Regengeschichte kommt auch kaum zum Tragen. Ja, ein bisschen Wasser in der Otherworld, toll. Ansonsten hat es bei mir ganze zweimal geregnet (vermute, dass das eher zufällig gesteuert wird) und ich habe keinen Unterschied festgestellt, es waren nicht mehr Gegner unterwegs oder gar stärkere. Die Bedeutung des Wassers ist recht simpel und geht nicht besonders tief, also meiner Meinung nach hätte das Spiel nicht Downpour heißen müssen. Wink
 
Sonstiges: Es sind eher die kleinen Dinge, die Downpour gut macht. Es gibt ab und zu ein bisschen was zu Stadtgeschichte zu entdecken und, selbst ohne die Nebenquests, oft was interessantes zu sehen. Auch manche Details im Gameplay sind gelungen. Die Stadt selber kommt leider kaum zur Geltung, denn die Straßen, Häuser und Hinterhöfe sehen fast überall gleich aus und es fehlt an markanten Punkten. Sooo groß ist das zu erkundende Gebiet auch gar nicht. Dass man in viele Gebäude rein kann, ist klasse.
 
Trophäen: Ich find' die Trophyicons für Downpour echt hässlich. :rofl:
 
Fazit: Für mich bisher das am schwierigsten zu bewertende Silent Hill. Bezogen rein darauf, wie es mir während des Spielens gefallen hat, muss ich sagen, dass es für mich das schwächste aller bisherigen Haupt-SHs ist. Ja, richtig gelesen, selbst schwächer als Homecoming. Wie auch bei den meisten anderen Teilen wird sich meine Meinung nach einer Weile wohl noch etwas ändern. Trotz aller auch nicht gerade unerheblicher Makel und Schwächen hat Downpour aber auch jede Menge toller Momente und Aspekte, so dass es mir doch wieder leid tun würde, es allzu sehr schlecht zu reden. Sehe das letztlich als 50/50 an. Undecided

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Re: Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  
« Antwort #5 von: 21.03.12 um 03:26 »
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Grafik: Geht in Ordnung und passt gut zu Silent Hill.
 
Gameplay: Gute Rätsel, ein leicht verbesserungswürdiges Kampfsystem, ein auf Dauer etwas ödes Open World Areal mit leider wenig motivierenden Sidequests.
 
Die storyrelevanten Abschnitte sind jedoch top, mit einer fast richtigen Mischung aus Isolationsgefühl, Adrenalinschüben, Herzinfarktmomenten und Otherworld-Weirdness.
Man wünscht sich manchmal nur, etwas länger in der Szenerie verweilen zu können, so paradox das auch klingt. Leider wird man etwas zu oft nur durchgescheucht.
 
Die beiden Bossfights am Ende fand ich gut, wobei Anne vs. Bogeymann bei mir allein schon durch den Rollenwechsel massiv Pluspunkte sammelte.  
Plötzlich sind wir selbst der Endboss in Anne's Trip durch Silent Hill. Ich fand das war einer sehr schöne und originelle Idee der Entwickler.
Das Anne dann mit Reversal auch noch ihr eigenes dazu passendes Ending bekommt, ist das Sahnehäubchen.
Man wünscht sich fast, das Spiel nochmal in bester Born from a Wish-Manier aus ihrer Sicht durchzuspielen.
 
Atmosphäre:
Gelungen, solang man der Story folgt. Kümmert man sich um die Sidequests, flacht es leider etwas ab. Der Downpour wirkt nie wirklich bedrohlich.
Viele wünschen sich die pechschwarzen Räume zurück, was ich auch verstehen kann.
Leider steht dem die Qualität und Leistungsfähigkeit moderner Grafikprozessoren im Weg. Mit einem Lamborghini würde ich auch nicht mit 30 km/h durch die Landschaft fahren.  
Heutzutage muss man auch ordentlich was zeigen, um Wettbewerbsfähig zu bleiben. Vatra macht ja auch noch andere Games. Dunkle Räume sind da eher kontraproduktiv.  
 
 
Musik: Daniel Licht enttäuscht nicht. Er überragt aber auch nicht. Der Soundtrack ist insgesamt stimmig mit seinem ganz eigenen Stil. Manchmal etwas zu sehr im Hintergrund. Ich vermisse etwas den typischen "Lärmstress".
An anderen Stellen bin ich dann aber wieder regelrecht mitgegangen. Gerade in der Otherworld kann Licht überzeugen.  
Und Born Free hat er, wie bei Dexter, auch wieder schön eingebaut.  Wink
 
Story: Solide gemacht. Zwar recht vorhersehbar, aber das lässt sich schwer ändern. Wir wissen alle wie die Stadt funktioniert. Wir wissen alle, dass die Protagonisten von inneren Dämonen geplagt werden.
Bei dieser Ausgangssituation kann sich eine Geschichte nur in bestimmte Richtungen entwickeln, die man irgendwann alle mitsingen kann.  
 
Damit wird auch umso klarer, warum Team Silent mit SH4 gänzlich andere Wege beschreiten wollte. Das war schon der richtige Ansatz, um weiter frische Stories erzählen zu können.  
 
Was mir nicht so gefiel, waren die Mimiken der Figuren. Die waren praktisch nicht existent. Das sah in Homecoming schon deutlich besser aus.
 
Fazit: Kein Überflieger und schon garnicht die Offenbarung, aber trotzdem ein solider Eintrag in das Franchise, der sich vor den anderen Titeln nicht zu verstecken braucht.
 
meine persönliche Rangliste (nur Haupttitel):
1. SH 2
2. SH 3
3. SH 4
4. SH 1
5. SH 6 und 5 (kann hier wirklich keines unter das andere setzen)  
 
 
Wobei ich keines schlecht fand. Spaß hatte ich mit allen.  
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Re: Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  
« Antwort #6 von: 21.03.12 um 17:43 »
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Offtopic-Beiträge wurden Links für Gäste nicht sichtbar verschoben von Cruelty.

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Re: Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  
« Antwort #7 von: 23.03.12 um 14:35 »
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Zitat:
Rätsel: Habe auf Schwer gespielt und fand sie allesamt sehr gut. Schön knackig, teilweise. Eines habe ich nur zufällig gelöst, ich habe keine Ahnung, wie es funktionierte –

das beim Zug in der Mine mit A B C D E.
Vielleicht kann mir das ja mal jemand erklären. Grin

 
 
Ich habe es auch auf schwer gespielt:



Bevor man zu den Wagen kommt, hängt eine Leiche in Stacheldraht um die Ecke. Diese Leiche hat einen Zettel mit einem Gedicht drauf. In dem Gedicht bekommt man durch Reime hinweise auf die Faben der Knöpfe. Diese muss man dann nur noch in der Reihenfolge drücken, wie sie im Gedicht auftauchen.
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Re: Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  
« Antwort #8 von: 24.03.12 um 01:37 »
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Dass es mit

dem Gedicht
zusammen hängt, hatte ich schon kapiert ... aber kein bisschen, wie. Huh

Weiß auch gar nicht mehr, wie es lautete auf Schwer.

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Re: Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  
« Antwort #9 von: 24.03.12 um 10:26 »
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Beneath the slate burns wicked ash,
And the children cry for blood.
 
Outside, the fir trees blow
In a wind that knows not what happened here.
 
Or that Toluca's subterranean claws
Seed blood. Always blood.
 
- Wilkes
 
 
ash = schwarz
blood = rot
trees = grün
wind = blau
 
Das ist also die Lösung auf hard. 4 Tasten brauchte man da, die Reihenfolge gibt das Gedicht, das an Wilkes' Leiche hängt.
 
 
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Re: Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  
« Antwort #10 von: 24.03.12 um 13:09 »
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Ah, danke.

Auf die Farben zu achten, darauf bin ich nicht gekommen. Klavierrätsel all over again. Roll Eyes Hab' versucht, die Buchstaben zu ordnen. Grin Auf Einfach stehen die Farben allerdings direkt da und man braucht auch nur drei.

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Re: Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  
« Antwort #11 von: 01.04.12 um 02:44 »
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Ich seh Downpour wie Hole und Spidey.
Es hat viele Fehler, macht aber auch verdammt Viel richtig.
Für ein erstes SH von Vatra, bekommen die Jungs und Mädels eine 2.  
Obwohl mich am meisten die vorhersehbare Story stört (Spidey hat schon teilweise recht) und die schwache Otherworld, bin ich zuversichtlich das Vatra bei einem Sequel einiges besser machen würde.
 
Was ich mir für das nächste SH wünsche:
- Das es wieder "gestörter" wird. Schaut euch blos das Fukuro-Video an und vergleicht es mit Downpour :ugly:
- Vatra soll das nächste SH entwickeln. Potenzial ist da und dieses "Rumgereiche" tut dem Franchise sicher nicht gut. Die Jungs können schon was und das nächste Mal klappts auch mit der Engine Tongue
- Erneut eine schöne Stadt die frei erkundbar ist. Einer der größten Pluspunkte für mich in diesem Spiel.
- Viele nette Ideen wie die Grammophone-Quest  Grin
 
Meine SH-Liste:
SH2
SH3
SH1
SH4 / Shattered Memories / Downpour
SHShockedrigins
SH: Homecoming
 
Downpour hält sich bei mir also ganz gut Smiley
 
PS: @Hole: Deine Kritik zum Kampfsystem... die Gegner zu schnell? Du wirst einfach alt, das ist es!
Wenn du nicht aufpasst, sind deine Tage als SH-Veteran gezähl, dann endest du wie DJ. Ricks  Grin
 
PPS: Das "Truth & Justice"-Ending war mein Ende, welches ich, mit dem "Suprise"-Ending, auch am besten empfand. Von "Forgivness" bin ich etwas enttäuscht.
« Zuletzt bearbeitet: 01.04.12 um 02:54 von Slayer »
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Re: Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  
« Antwort #12 von: 02.04.12 um 12:50 »
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War schon ne Ewigkeit nicht mehr hier. Muss jetzt doch mal meine Frust etwas loswerden.
 
Ich bin enttäuscht. Grafik und Sound sind top. Auch die Story wirkt bis dato (habs noch nicht durch) interessant. Gameplay ist erfrischend einfach und stimmig. Aber SHD ist wohl das ungruseligste SH ever. Hier und da erschrikt man schon mal. Aber darüber hinaus funktioniert die Atmosphäre nicht. Zumindest nicht für mich. Es ist zu 90% "hell". Was soll denn das? Überall Lampen und "Sonnenschein".
 
Und die Gegner... Naja, ich sag nur Gummipuppen und herumfahrende Polizeiautos?! Geht gar nicht finde ich. Ich empfinde es auch nicht als anregend vor einem roten Licht flüchten zu müssen. Die Parallelwelt ist echt nicht gut. Eher wie ein Besuch in einem Vergnügungspark mit Wasserrutschen. Cheesy
 
Bin grad im Weisenhaus, bittesagt mir, dass es noch gruselig wird. Denn bisher bin ich schon fast genervt.

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Re: Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  
« Antwort #13 von: 02.04.12 um 14:39 »
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SHD kann man, meiner Meinung nach, nicht mit den alten Teilen vergleichen. Trotzdem gefällt es mir wieder ganz gut, eine SH-mäßige Stimmung kommt wieder auf und auch der Gruselfaktor hat ordentlich angezogen.  
 
Gestört haben mich folgende Dinge:  
1. Seit SH4 finde ich die zerstörbaren Waffen einfach unnötig. Ich mochte das alte System gerne, auch das immer wieder aufkehrende Waffenarsenal Stahlrohr, Pistole, Katana war super. Das hatte Wiedererkennungswert. Die kaputtgehenden Waffen nerven mich einfach nur.
2. Es ging in SH immer mehr darum, dass man langsam den Wahnsinn aufdeckt, der hinter der einzelnen Story steht. Klar waren die Monster eine Bedrohung, trotzdem waren sie mehr Teil des psychologischen Horrors und nie eine wirkliche Bedrohung. Entweder ich mache sie zu einer ernstaften Bedrohung, gebe dem Spieler dann aber auch die Möglichkeit damit fertig zu werden - oder ich lasse es. Es stört den Spielfluss meiner Meinung nach, wenn man andauernd wegen kleiner Nervgegner auf der Straße abnippelt.  
3. Die Ruckler und das Tearing sind einfach nur unnötig. Dafür gibts ein extrem fettes Minus.  
4. Die Story ist zwar nett, trotzdem wusste ich fast schon von Beginn an, was hier gespielt wird. Die Aufzeichnungen, die man findet, hätte man genauso gut weglassen können und trotzdem hätte sich die Story aufgeklärt.  Die Story an sich ist auch so kurz, dass man das Gefühl hat, die Sidequests sind dazu da, Spielzeit zu füllen Undecided
5. Wieder mal viel zu wenig Notizen zu finden - dafür hat man jetzt die Sidequests. Muss jeder selbst entscheiden, was er besser findet.
6. Das Monsterdesign ist leider absolut ziemlich armselig.  
7. Die Rätsel haben mich diesmal wirklich frustriert. Nicht, dass sie besonders schwer waren - sondern weil man oft einfach absolut keinen Hinweis erhält, was man eigentlich tun muss. Mir ist es mehrer Male passiert, dass ich vor einer Tür mit nem Zahlencode stand und absolut keine Ahnung hatte, wo ich den bitte finden soll. Der Schwierigkeitsgrad der Rätsel scheint auch anscheinend nur zu beeinflussen, wie leicht man die Gegenstände des Rätsels findet - und nicht den Schwierigkeitsgrad des Rätsels an sich. Das führt zu Frust und hat nichts mot Rätselraten zu tun.
8. Einige Nebencharaktere erfüllen absolut keinen Zweck. Entweder ich entwerfe eine Story um alle - oder ich lasse sie ganz weg. Dieses 08/15 Auftauchen von Charakteren ist furchtbar.  
9. Ich vermisse es ein bisschen, dass man auch ganz normale Schauplätze besuchen kann wie in den alten Teilen. SH ist in den Neuen immer heruntergekommen und teilweise zerstört, zuvor war SH einfach nur verlassen. Das hat, meiner Meinung nach, einen ganz anderen Effekt.
 
Nun zu den positiven Sachen :
1. Der Gruselfaktor hat endlich wieder angezogen. Und das hat nichts mit den Monstern sondern mit psychologischer Angst zu tun. Man hat andauernd ein ungutes Gefühl,  jede Tür will man eigentlich gar nict so gerne öffenen Cheesy
2. Die Schauplätze sind neu und gut gewählt. Ich habe solche Sachen wie das Krankenhaus gar nicht vermisst, da die neuen Orte echt genauso gut wirken.  
3. Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase finde ich das Kampfsystem ganz gut gelungen.
4. Murphy reagiert, je nachdem was gerade um ihn herum geschieht, entsprechend. Knallt es irgendwo oder geht plötzlich das Licht aus, zuckt er zusammen und schleicht erstmal erschrocken weiter, bevor er sich wieder beruhigt. Das ist zwar nur ein kleines Gimmick, trägt aber auch zur Atmosphäre bei.
5. Die Sidequests sind interessant und teilweise echt schockierend. Man kann eine Menge neben der Hauptstory über SH erfahren.  
6. Die Musik gefällt mir richtig gut. Da hatte ich große Angst, weil ich unschön an Final Fantasys Musikerwechsel denken musste. Aber Daniel Licht ist ein würdiger Nachfolger und schafft es, alte mit neuen Elementen zu verbinden.

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Re: Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  
« Antwort #14 von: 02.04.12 um 15:13 »
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Findest du den Gruselfaktor wirklich gut gelungen? Das ist der Punkt, der mir bei diesem Teil am meisten bitter aufstößt. Bisher empfinde ich SHD eher als Spaziergang. Die Soundkulisse ist toll und baut auch eine nette, leicht beklemmende Atmo auf. Darüber hinaus habe ich kaum Stellen erlebt, bei denen ich zögern musste. Nur, wenn ich angeschlagen war vielleicht.
 
Ich persönlich vermisse eher die Musik. In den Sequenzen läuft j fast keine.

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Re: Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  
« Antwort #15 von: 02.04.12 um 16:02 »
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Also ich hab mich wesentlich mehr gefürchtet als in SHH. Bin auch wieder viel öfter zusammen gefahren und hab mich extrem unwohl gefühlt. Meiner Meinung nach also ja Smiley Aber nur meiner Meinung nach

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Re: Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  
« Antwort #16 von: 03.04.12 um 13:44 »
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Bin bei 35 % und kann Banshee zustimmen!

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Re: Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  
« Antwort #17 von: 11.04.12 um 11:32 »
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SPOILER SIND NICHT MARKIERT und sorry für die vielen Zeitfehler. Ich kann mich einfach nicht zwischen Präsens und Präteritum entscheiden Grin
 
Die erste Fahrt mit der Geisterbahn ist nun vorbei und ich hab richtig Lust erstmal im Wagen sitzen zu bleiben. Ich erspar mir mal ne unnötig lange Einleitung und komm gleich zu den einzelnen Punkten.
 
Grafik:
In der Hinsicht war Silent Hill noch nie wegbereitend und diesem Muster bleibt Downpour treu. Ich finde es sehr bedenklich, dass die besten Gesichtsanimationen immer noch dem mittlerweile 9!!! Jahre alten Silent Hill 3 vorbehalten sind. Das darf nicht sein. Man bedenke was sich in all den Jahren alles getan hat. Wenn es 2003 möglich war so schöne Gesichtsanimationen zu kreieren, dann sollte man doch meinen, dass die Technik des Jahres 2012 diese um Längen schlagen müsste. Ich denke hier gibt es noch ein wenig Nachholbedarf. Stellenweise gab es doch stark verschwommene Texturen. Wenn ich länger als 2 Stunden gespielt habe, dann bekam ich Tränen in die Augen. Blickt man innerhalb von Silent Hill in den nebligen Himmel, dann sieht man neben der irgendwie unpassenden Lichtquelle auch noch jede Menge Artefakte, die sich rund um die Sonneneinstrahlung tummeln.  Das ist nicht schön und erinnert bei Vertiefung mit dem Inhalt daran, dass es sich hier um eine künstliche Welt handelt.
Ansonsten ist es aber ganz OK. Besonders die Blitzeffekte und der Regen haben mir sehr gut gefallen.  
 
 
Technik:
Ruckler hatte ich zwar auch einige, in diesem Fall aber schon wesentlich schlimmeres gehen. Ansonsten kann ich mich den hier bereits genannten Mängeln anschließen. Es gab einige Release Verschiebungen und Downpour ist knapp 1/2 Jahr später als geplant veröffentlicht worden. Deswegen bin ich eigentlich davon ausgegangen ein technisch einwandfreies Spiel in den Händen zu halten. Da hätte ich mich wahrscheinlich lieber höllisch über eine weitere Verschiebung aufgeregt.
Sowas lässt sich sicherlich rauspatchen. Da bitte ich um Nachbesserung und dann dürfte sich die Sache auch erledigt haben.  
 
Sound:
Ständiger Begleiter bei der Gruseltour war meine 5.1 Pro Logic Anlage die über ein gutes optisches Kabel mit der PS3 verbunden ist. Das garantiert ein ziemlich gutes Klangerlebnis. Die Lautstärke hatte ich fast durchgehend auf relativ hoch.  
Der Sound ist erste Sahne und hat mich komplett vom Hocker gehauen. Großes Lob an Daniel Licht! Das kommt schon sehr nahe an die Leistungen von Akira Yamaoka ran.  
 
Die Abwandlung einiger Silent Hill Klassiker ist gut gelungen und hat mir gleich zu Beginn klar gemacht auf was ich mich hier eigentlich eingelassen habe. Auch die neuen Stücke waren insgesamt sehr stimmig und gut in Szene gesetzt. Besonders gut hat mir der willkürlich einsetzende Geigensound (sofern es überhaupt eine Geige ist Grin ) in den Straßen von Silent Hill gefallen. Obwohl es sich hierbei nicht um den Silent Hill typischen "Terror" Sound handelt, sondern vielmehr um klischeehafte Blockbuster-Grusel-Musik, finde ich es trotzdem irgendwie passend, weil es den Nebel so schön charakterisiert.
 
Die Geräuschkulisse war 1+ mit drei Sternchen. Bei manchen Geräuschen wusste ich nicht ob es nun vom Spiel kam oder ob hier im Haus irgendetwas umgefallen ist.  
Die Schrittgeräusche waren auch richtig gut. Da hat man sich tatsächlich ein Beispiel an Silent Hill 2 genommen. Zwischenzeitlich erschreckte mich vor meinen eigenen Schritten, weil sich der Soundwechsel (beim Wechsel des Untergrunds) so anhört als würde sich gerade etwas an mich heranschleichen.  
Das Walkie-Talkie ist ebenfalls richtig toll. Die Idee des rauschenden Radios wurde beibehalten, allerdings diesmal mit unerkennbaren Funksprüchen zwischen dem Störgeräuch erweitert. Simple Idee, maximale Effizienz.  
Was mir ein wenig gefehlt hat war der wirre Terrorsound, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Was die Sirene angeht: Gab es die überhaupt? Ich weiß es beim besten willen nicht mehr! Irgendwie schade, handelt es sich hier doch um das Charakteristika schlechthin.  
 
 
Gameplay:
Fangen wir mal mit dem Kampfsystem an. Es ist extrem billig und extrem schlecht und genau das ist in einem Silent Hill erlaubt. Ein wenig Retrogefühl kam schon auf, schließlich ähnelt es sehr dem altbekannten, genretypischem aus früheren Zeiten. Die Tatsache, dass die Waffen kaputt gehen gefällt mir überhaupt nicht. Ein solches System hat mich schon immer gestört, schließlich findet man es in letzter Zeit vermehrt. Besonders blöd finde ich, dass man einfach nicht weiß ob man nun eine Waffe oder einen wichtigen Gegenstand aufhebt. Wie oft habe ich eine Bierflasche aufgehoben ohne es zu wollen?  
Die größte Enttäuschung ist in meinen Augen das U-Bahn System. Ich hatte mich auf einen Höllentrip mit einer übelst mysteriösen Geisterbahn eingestellt, durfte dann aber im Endeffekt durch einen langweiligen Wartungstunnel laufen. Jede andere Lösung des Systems, wäre wahrscheinlich eine bessere gewesen. So kommt man sich aber nur wie die Laborratte im Labyrinth vor.  
Danke übrigens für die wenigen Räume, in denen die alte Silent Hill typische Kamera verwendet wurde. Ich finde das hat sich sofort positiv auf die Atmosphäre ausgewirkt.  
 
 
Atmosphäre:
Das Herzstück der Silent Hill Spiele dessen absoluter Maßstab die Teile 1 - 3 sind und daran werde ich sie auch messen.
Gleich zu Beginn muss man zwangsläufig diesen fetten Kerl in der Dusche killen. Zunächst hatte ich starke Hemmungen den Typ überhaupt anzugreifen. Einen wehrlosen, um sein leben bettelnden Menschen zu töten ist nicht gerade typisch für Silent Hill. Die Hemmung ist aber ziemlich schnell flöten gegangen, als ich sah wie der Typ durch den Raum hampelte, umhersprang und sich artikulierte. Das hätte man wesentlich dramatischer gestalten können. Ich hätte es wesentlich interessanter gefunden hätte sich mein moralischer Konflikt mit jedem Schlag verschärft. So wie es hier dargestellt wurde, war es doch ein ziemlich Atmosphären-Killer. Es wirkte teils echt ein wenig lächerlich.
 
Die Passage nach dem Busunfall hätte wesentlich stimmiger sein können. Gleich zu Beginn von Silent Hill 2 muss man durch dieses Waldstück laufen. Das wirkte wesentlich bedrohlicher, als die Nachtwanderung in Downpour mit den Raben, die schreiend aus offensichtlichen Stellen geflogen kommen. Immerhin haben die Raben eine Bedeutung. Evtl. wären die Raben bedrohlicher geworden wenn man die Bedeutung vor der ersten Begegnung erfahren hätte? So sind es einfach nur Raben.
 
Die Häuser an sich haben eine dichte Atmosphäre und wirken durch individuelle, paranormale Vorkommnisse sehr bedrohlich. So ist jedes Haus eine neue Herausforderung! Man kann einfach nicht wissen was einen erwartet. Oftmals passiert sogar überhaupt nichts, trotzdem ist es sehr unangenehm sich in den Häusern aufzuhalten. Die Einrichtung ist oftmals ähnlich bzw. gleich. Gestört hat mich das nicht, schließlich handelt es sich hier doch um ein Videospiel und selbes Problem hat jedes andere, mit ähnlichem System, ebenfalls.  
 
Es ist toll endlich mal wieder ein durchgehendes Angstgefühl zu haben. Trotz verhältnismäßig wenigen Gegnern fühlt man sich permanent bedroht. Downpour gönnt einem keine Verschnaufspause. Man merkt schon, dass Vatra sehr bemüht war sich an den alten Silent Hills zu orientieren. Die alten Teile hatten jedoch eine Sache, die es in Downpour nicht gibt. Damals war nicht nur die Angst der ständige Begleiter, sondern zusätzlich noch die Panik. Letztere wurde in Downpour nur sehr selten erreicht. Meiner Meinung nach nur kurzfristig im St. Marias.
 
Die Gegner hätten wesentlich grotesker sein können. Sie haben zwar allesamt ihre Bedeutung, aber keines ist wirklich furchterregend.  
 
Zusammengefasst ist die Atmosphäre ziemlich dicht und erzeugt ein permanentes ungutes Gefühl. Damit ist die Mindestanforderung, an ein Silent Hill, definitiv erfüllt.
 
 
Die Otherworld:
Hier bin ich hin- und hergerissen. Auf der einen Seite wirkt sie sehr surreal und kafkaesk, auf der anderen Seite ist sie viel zu hell und zu sehr auf Effekthascherei konzetriert. Das ständige Flüchten vor der riesen Weihnachtskugel  empfand ich als nervend. Die „Jump and Run“ Einlagen, mit rotierenden Messern und herunterfallenden Beilen sind nichts für meinen Geschmack. Das passt nicht nach Silent Hill.  
Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass hochauflösende Grafik der Silent Hill Reihe nicht gut tut. Nirgends ist ein mysteriöses Etwas, bei dem ich mir denke: „Scheiße! Was ist das?“. Alles ist schön zu erkennen. In Silent Hill 2 und 3, ganz besonders aber in Silent Hill 1, sorgte die schlechte Grafik besonders in der Otherworld dafür, dass die eigene Fantasie die Horrorerfahrung maßgeblich beeinflusst. Das geht hier nicht.  
Insgesamt ist die Otherworld aber ganz OK. Besonders gefallen hat es mir, dass großen Wert darauf gelegt wurde, dass die Otherworld vom Chaos selbst beherrscht wird. Das Thema wurde sehr gut umgesetzt.
 
 
b]Nebenmissionen:[/b]
Die Nebenmissionen wurden größtenteils ziemlich gut umgesetzt und hatten allesamt ihre eigene, teils extreme gruselige, Atmosphäre. Einzig die vielen Sammelmissionen fand ich ein wenig nervig. Da hätte ich lieber ein weiteres Storylevel gehabt, wie z.B. ein Krankenhaus, welches mit Blick auf unseren Rohlstuhlmann, höchstwahrscheinlich gut in den roten Faden gepasst hätte.  
 
 
Kriterium für die Endings:  
Das Versprechen sich an Silent Hill 2 zu orientieren wurde hier (leider!!!) eingelöst. Die Endings sind zu sehr vom eigenen Gameplay abhängig anstelle von der Story. Im ersten Durchgang habe ich mich durchweg positiv Verhalten und trotzdem die „bösen“ Endings bekommen, weil ich sämtliche Gegner tötete. Der Fokus liegt somit leider nicht auf meinen Entscheidungen, sondern einzig und alleine mein Spielverhalten ist dafür ausschlaggebend. Das erinnert mich an Silent Hill 2, wo die Endings zu sehr davon abhängig waren, ob ich mir nun ein Foto, einen Brief oder ein Messer anschaue, welche von Anfang an in meinem Inventar liegen. Silent Hill 1, Homecoming und Shattered Memories haben hier, in meinen Augen, die besseren Lösungsansätze.  
 
 
Fazit:
Insgesamt habe ich in diesem Bericht ziemlich viel gemeckert. Nichtsdestotrotz bin ich sehr zufrieden mit Silent Hill – Downpour! Es hat extremen Spaß gemacht, es gibt viele Momente, die mir einen eiskalten Schauer über den Rücken laufen lassen und gerade bei Nacht ist es schon eine kleine Herausforderung durch Silent Hill zu schleichen.  
Ich bin der Meinung, dass es sich hier um das beste Survival-Horror Spiel seit dem Erscheinen von Silent Hill 3 ist. Für mich ist Downpour der ungeschlagene Genrekönig, seit es HD Grafik gibt. Es hat mich sogar so gepackt, dass ich Downpour am liebsten eine 1- geben würde. Da ich es aber als vollwertiges Silent Hill bewerten möchte vergebe ich doch lieber eine glatte 2, weil es eben nunmal nicht komplett an die Teile 1 – 3 herankommt. Insgesamt ist man aber auf dem richtigen Weg. So nahe war schon lange kein Silent Hill mehr an an die Klassiker herangekommen.
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Re: Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  
« Antwort #18 von: 14.04.12 um 12:35 »
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SHD ist mal wieder ein Interessantes Spiel, in vieler Hinsicht.
 
Es hat sehr viele abgedrehte Ideen im Leveldesign, die ich größtenteils sehr begrüße und so zum Ersten mal in der Serie erlebt habe. Und Überraschung ist es es doch, die einen neuen Teil einer Serie erst gut macht, oder?
Es ist wahr, dass die Entwickler sich mehr um die Levels, den Weg, den man zu gehen hat und Nebenmissionen Gedanken machten, als um die Story selbst, und trotzdem hat dieser Teil etwas, das mich dazu brachte, mich jeden Tag vor dem Fernseher zu setzen und diesen Teil zu Spielen. Auch wenn ich nach einiger Zeit wusste, wo der Hase im Pfeffer liegt.
 
Es lag NICHT an der Grafik, denn die ist eher auf 2009 Niveau und nur minimal besser als in Homecoming. Und bei all den Rucklern ist auch nicht gerade vom Spaß beim Zuschauen die Rede. Hin und wieder wird die eigentliche Grafik sogar nachgeladen, was etwas seltsam anmutet.
 
Das Kampfsystem war wieder Silent Hilliger, als es im actionbetonten Homecoming der Fall war, und sieht trotzdem besser aus, als bei den Teilen Davor. Kurze Kombos sind möglich, Abwehren wie in SH3 ist dabei, also zweckmößig für einen normalen Typen wie Murphy.
Doch nervte mich ganz einfach die abnutzenden Waffen.  
Kommt schon, eine Axt, die einfach mal so zerbricht? Schaufeln, die bei kurzer Benutzung zersplittern? Unzerstörbare, aber wenige Waffen wie in den Vorgängern wöre toll gewesen.
 
Musikalisch kann ich mich eigentlich kaum beschweren: Die Musik ist gut, eigentlich nett eingesetzt, aber: Nach und nach kommt sie immer seltener, ja sogar in den Cutscenes kaum noch! Es ist zwar gut, dass in absolut einsamen Szenen nichts zu hören ist, und man sich dem Alleinsein bewusst wird, aber irgendwie fehlt sie ab und an und wird einfach durch Hintergrundgeräusche ersetzt.
 
Jetzt zu dem, was einem Silent Hill Spieler anreizt: Die GESCHICHTE!!!!
Ähm... na jaaaa.... Sie ist nicht besonders verschachtelt, lang oder durch krasse Kehrtwendungen gezeichnet, aber dennoch interessant genug, um sie zu erspielen. Es wäre durchaus mehr drinn gewesen, aber darüber beschwere ich mich nicht.
Es ist gut, wie wieder mal Atmosphäre aufgebaut wird. Ich fühlte mich oft und lange Zeit im Spiel unbehaglich und wollte nur noch aus dem Schlamasel raus, welcher mich aber immer wieder mit der Vergangenheit konfrontierte...
Und als wäre das nicht genug, kommt es mir manchmal so vor, als würde das Leveldesign von einem Insassen des Arkham Asylums stammen; einfach nur abgefahren!
 
Fazit des Heros`: Schönes und beinahe klassisches Silent Hill, aber die Technischen Macken sind echt herbe. Aber an die gewähnt man sich.
Ich mag es.
 

Die erste Prüfung: Der Atem Gottes, nur der bußfertige Mann wird bestehen.
Zweitens: Das Wort Gottes, wandle in den Fußspuren des Herrn.
Die letzte Prüfung ist: Der Pfad Gottes, nur beim Sprung vom Kopf des Löwen, wird er sich als würdig erweisen.
Demon_Nurse
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Re: Nach dem Durchspielen: Euer Fazit  
« Antwort #19 von: 15.04.12 um 23:16 »
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Im grossen und ganzen fand ich das Game klasse Smiley was ich einfach gerne gesehen hätte währen krankenschwestern weil sie fast in jedem SH vorkammern
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